ZU Lectures - Vorträge an der Zeppelin Universität

An der Zeppelin Universität in Friedrichshafen finden viele akademische Vorträge statt. Viele davon sind viel zu gut, um in Vergessenheit zu geraten und sollen daher in diesem Kanal für die Nachwelt festgehalten werden.

Für die Talks der Zeppelin Universität und die öffentlichen Veranstaltungen wie die BürgerUniversität besuchen Sie bitte den ersten Podcast der ZU mit dem Titel "ZU - der Podcast der Zeppelin Universität".

https://zeppelinuni.podigee.io

Die Zeppelin Universität (ZU) ist eine staatlich anerkannte Universität in privater Trägerschaft. Sie versteht sich als Universität „zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik“. Lehre und Forschung finden interdisziplinär, individualisiert und international statt. Die ZU sucht gezielt nach Pionierinnen und Pionieren, die im Studium oder später im Beruf ihren Beitrag für gesellschaftlich relevante Themen leisten wollen.

ZU Lectures - Vorträge an der Zeppelin Universität

Neueste Episoden

Prof. Udo Göttlich: Netzwerkmedien und die Unhaltbarkeit öffentlicher Meinungs- und Willensbildung | Die Zeit danach

Prof. Udo Göttlich: Netzwerkmedien und die Unhaltbarkeit öffentlicher Meinungs- und Willensbildung | Die Zeit danach

53m 57s

Zur Verstärkung der doppelten Krise der westlichen Konsumgesellschaften, die aus ihrer vielschichtigen Nicht-Nachhaltigkeit und den anhaltenden Schwierigkeiten bei der sozialökologischen Transformation herrührt, trägt nicht unwesentlich der seit beinahe 30 Jahren stattfindende digitale Strukturwandel der Öffentlichkeit bei.

Das Zeitalter der digitalen Medien ist nicht durch einen plötzlichen Umbruch und einer Zeit danach gekennzeichnet. Es handelt sich vielmehr um einen Veränderungsprozess, der zu einer laufenden Transformation gesellschaftlicher Kommunikationsverhältnisse beiträgt, weil die jeweils neuen Kommunikationstechnologien die Produktionsbedingungen von Kommunikation und Wissen direkt angehen. So gesehen, befinden wir uns in einem laufenden Umbruchsprozess, dessen Zeit danach wir zwar herbeisehnen, dessen Ende aber nicht absehbar...

Prof. Jan Söffner: 2046: Ein Jahr nach der technologischen Singularität | Die Zeit danach - Ringvorlesung

Prof. Jan Söffner: 2046: Ein Jahr nach der technologischen Singularität | Die Zeit danach - Ringvorlesung

91m 49s

Nachdem 2012 – trotz aller echten und vermeintlichen Maya-Prophezeiungen – recht unspektakulär verlaufen ist, gewinnt derzeit das Jahr 2045 zunehmend an Strahlkraft: Es ist das Jahr, auf das Ray Kurzweil vor 20 Jahren die technologische Singularität datierte, das Jahr, an dem die Biologie als Träger der Information endlich ausgedient hat, Künstliche Intelligenz auf keinerlei menschliche Zutaten mehr angewiesen ist, sich selbst in immer schnellerem Rhythmus neu erschafft und die exponentielle Steigerungskurve der digitalen Technologie so steil wird, dass sie uns vertikal erscheint: Von einem Moment auf den anderen wird 2045 die Welt nicht mehr die Welt sein, sondern ein selbsterleuchtetes...

Dr. Joachim Landkammer: Vom Schulverweis zur fristlosen Kündigung – Eine kleine Typologie des Rauswurfs | Ringvorlesung

Dr. Joachim Landkammer: Vom Schulverweis zur fristlosen Kündigung – Eine kleine Typologie des Rauswurfs | Ringvorlesung

93m 53s

„Und das Volk sagt Du / Gehörst nicht dazu / Gehörst nicht dazu…“ (Rainald Grebe)

Parteiausschlussverfahren, unehrenhafte militärische Entlassungen, Vereins-Rausschmisse – alle sozialen Gruppierungen und Organisationen kennen die Institution der Zwangsaufhebung des Mitgliedsverhältnisses. Der Vortrag versucht eine Differenzierung der verschiedenen Typen dieser Externalisierungs- und „Restrukturierungs“-Maßnahmen und stellt sie den Gegenfiguren der freiwilligen Selbstausschließung gegenüber (Deserteure, Eremiten, Aussteiger, Kyniker oder G. Paolis „glückliche Arbeitslose“).

Rahel Spöhrer: Konsensuale Entgrenzung – Zur Vertreibung der Verfremdung aus dem Theater | Ringvorlesung #NoFilter

Rahel Spöhrer: Konsensuale Entgrenzung – Zur Vertreibung der Verfremdung aus dem Theater | Ringvorlesung #NoFilter

22m 44s

Mit „Immersion“ (2016-2021) setzte das Haus der Berliner Festspiele 2015 eine umfassende Programmreihe auf, die Ästhetiken in den Blick nahm, welche die „Gegenüberstellung von Werk und Besucher*in, Bühne und Saal, Objekt und Betrachter*in auflösen“ und die Teilnehmer:innen einladen, mit Körper und Sinnen in ein Werk einzutauchen. Spätestens damit wurde der Begriff zu einer viel zitierten ästhetischen Kategorie um künstlerische Arbeiten zu beschreiben, die neue Beziehungsweisen zwischen Zuschauer:in und Werk etablieren, Distanznahme und Verfremdung verweigern, Erfahrung, Symbiose und Entgrenzung im Unterschied zu Handlung oder Repräsentation ins Zentrum rücken. Anhand der Arbeiten des Performance-Kollektivs THE AGENCY, das seit 2015 immersive Performances kreiert,...